Winter- und Pfingstferien ade?

| Kategorie: Kategorie: Allgemein | 1 Minute(n) Lesezeit
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Alle Versprechungen, die weitere Erleichterungen und freie Tage bringen, sind gern gehört, besonders von Schülerinnen und Schülern.

Ob solche Versprechungen aber auch für die Schülerinnen und Schüler wirklich gut oder nur ein kurzfristiger Zeitgewinn sind, denn diese mit deutlichen Bildungsverlusten bezahlen, ist der Kernpunkt der Diskussion.

Ich begrüße es, dass die Landesregierung auf die Wünsche der Schüler, Lehrern und Eltern eingegangen ist und die Pfingst- und Winterferien wieder abschaffen will. Zudem finde ich es gut, dass die Anzahl der beweglichen Ferientage bei den jetzigen sechs bleiben soll.

Hier hat die Landesregierung ausnahmsweise im Bildungssektor mal etwas gut gemacht.

Mit den neuen Vorhaben für die kommenden Jahre entfällt zum Beispiel das Problem der „unnötigen“ Wiedereinarbeitung des Lerninhaltes nach weiteren (unnützen) Ferien.

 

Warum ich das so sehe?

 

  • Dadurch wird eine Lernatmosphäre mit geringstmöglich Zeitdruck geschaffen, da für alle thematischen Inhalte des Lehrplanes genug Zeit bleibt und vor Abschluss des zweiten Halbjahres kein Thema auf der Strecke bleibt.

 

  • Der drohende besondere Bildungsverlust für die beiden letzten Jahrgänge vor dem Abitur ist bekannt und muss verhindert werden

 

  • Für besonders leitungsbedürftige Schülerinnen und Schüler führt das Hausaufgabenverbot über die Ferien zu weiteren nicht hinnehmbaren Bildungshinderungen

 

  • Sogenannte Brückentage sind ausreichend vorhanden und die jetzt existierende Regelung besser nutzbar

 

  • Wünsche von Urlaubsdestinationen müssen in der Bildungspolitik immer hinter den Notwendigkeiten guter Bildung zurücktreten

 

  • Trotz aller Verlockungen – gerade jetzt nach dem begonnen Ukraine-Krieg – wegen massiv steigender Heiz-, Strom-, Wärmekosten in den kalten Monaten einfach die Schule durch weitere Ferien zu schließen, wäre fatal, denn, fehlende Bildung wäre ist immer gesellschaftlich und persönlich teurer.

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