EU entscheidet: Kabelsalat adé

| Kategorie: Kategorie: Aus der Partei | 1 Minute(n) Lesezeit

Jährlich verursachen ungenutzte und entsorgte Ladegeräte rund 11.000 Tonnen Elektroschrott. Vor rund zehn Jahren gab es noch 33 unterschiedliche Ladekabel. Durch eine Selbstverpflichtung seitens der Hersteller – und gefordert vom Europäischen Parlament – konnte diese Zahl bereits auf 3 reduziert werden. Nun soll endlich eine einzige Standard-Ladebuchse für alle tragbaren Elektrogeräte kommen.

CDU-Europaabgeordnete Christine Schneider: „Wir alle haben eine Schublade mit Kabelsalat zuhause oder kennen das Gefühl, wenn ausgerechnet das passende Ladekabel für das Handy fehlt. Deshalb ist es richtig, dass sich die EU nun auf ein Standard-Kabel festlegt.“

Das Europäische Parlament einigte sich in dieser Woche mit den Mitgliedsstaaten darauf, dass alle gängigen und tragbaren Elektrogeräte wie z.B. Handys, Tablets, Kopfhörer, tragbare Lautsprecherboxen, E-Reader, Navigationsgeräte und elektronisches Spielzeug ab dem Jahr 2024 nur noch mit dem sogenannten USB-C-Anschluss geladen werden können. Lediglich für Laptops gilt aus technischen Gründen eine längere Übergangsfrist bis 2026. Die Verkäufer werden in Zukunft außerdem dazu verpflichtet, Produkte auch ohne Ladekabel anzubieten, dann können Verbraucher entscheiden, ob sie ein Ladekabel mitkaufen möchten. Für das kabellose Laden, das immer mehr genutzt wird, wurde die Europäische Kommission bereits frühzeitig beauftragt, ebenfalls einen Standard festzulegen.

„Verbraucher dürfen sich über eine Vereinfachung im Alltag sowie über Preiseinsparungen freuen. Durch den Wegfall des unnötigen Elektroschrotts profitiert zudem die Umwelt von der Standardisierung. Die EU setzt mit diesem Vorstoß zudem einen Meilenstein – keine andere Regierung weltweit hat bisher eine ähnliche Regelung im Sinne ihrer Verbraucher durchsetzen können“,  betont Christine Schneider MdEP.

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