Sorgen der Arbeitnehmer im Blick

| Kategorie: Kategorie: Aus der Partei | 1 Minute(n) Lesezeit

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) hat einen neuen Landesvorstand gewählt. Auf der Landestagung wurde Jessica Weller als Landesvorsitzende bestätigt. Dort diskutierten die Teilnehmer auch das Ergebnis der zurückliegenden Bundestagswahl. Die Analyse der Wählerwanderung zeige, dass die CDU die meisten Wähler an SPD und Grüne verloren hat. Es gelte nun, darauf die richtigen Antworten zu finden, betonten viele Redner in der Aussprache über die vergangenen zwei Jahre. Sicherlich könne die Antwort auf diesen erdrutschartigen Wählerverlust nicht sein, die Partei in Gänze nach rechts zu verschieben, war man sich einig.

Vielmehr gelte es, sich der alten Stärke der Partei wieder zu besinnen, breit aufgestellt zu sein. So müsse die Partei die Sorgen und Nöte der einfachen Beschäftigten wieder viel stärker in den Blick nehmen: die Sorgen um den Arbeitsplatz und um die Belastungen durchs Homeoffice, um die Kosten der notwendigen Energiewende, um eine ausreichende Gesundheitsvorsorge und die Pflege der Familienangehörigen. All das seien Themen, in der die Mitglieder der CDA die erforderliche Expertise mitbringen. Es könne der Partei nur gut tun, wieder stärker darauf zu hören.

Zum neuen CDA-Vorstand gehören als Stellvertreter Dr. Roswitha Gottbehüt, Silvia Hoffmann und Nils Petri. Schatzmeister ist Patrick Redlingshöfer, Mitgliederbeauftragter Christian Hirschmann. Als Beisitzer wurden Claudia Ammann, Martin Bach, Natalie Bauernschmitt, Benjamin Chwalak, Norbert Faltin, Martin Gerhardt, Hans-Dieter Haas, Bernd Kemme, Jörg Ketelsen, Peter Merckel, Gabriele Müller und Elisabeth Roth gewählt.

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