Gemeinsam aufwärts

| Kategorie: Kategorie: Aus der Partei | 2 Minute(n) Lesezeit

Wer wirklich hoch hinaus will in den Bergen, der braucht das richtige Team. Männer und Frauen mit einem gemeinsamen Ziel. Die an einem Strang ziehen. Sich vertrauen und gegenseitig unterstützen. Es kommt auf jeden Einzelnen an.

Auch in unserer CDU soll es, nach der verlorenen Landtagswahl erst recht, wieder aufwärts gehen. Deshalb hat der Landesparteiausschuss einen klaren Auftrag gefasst: den Auftrag zur Erneuerung der Partei.

Und dabei steht fest: Alle Schritte gehen wir gemeinsam. „Wir müssen uns immer wieder überprüfen. Die Kunst dabei ist, alle mitzunehmen und zu beteiligen“, ist Winfried Görgen überzeugt. Görgen koordiniert gemeinsam mit der Lenkungsgruppe den Prozess. Er ist Mitglied im Landesvorstand und Schatzmeister der CDU Rheinland-Pfalz. Er ist überzeugt: Erneuerung funktioniert nicht von oben, sondern indem alle Ebenen gleichzeitig anpacken.

Und das ist nun auch die erste Zwischenetappe eines breiten Beteiligungsprozesses: Eine Reihe von Kreisvorsitzenden wird repräsentativ in den kommenden Wochen befragt, wo sie Stärken und Schwächen sehen, welche Vorschläge und Ideen sie haben – oder Aktionen, von denen Andere lernen können.

Die Befragung soll bewusst eine neutrale Person von außen übernehmen – mit unverstelltem Blick und viel Erfahrung im Change Management von Unternehmen und Organisationen. Der Experte der Wahl ist der Bruchsaler Unternehmensberater Dr. Georg Kraus.

Er soll nicht nur das Ergebnis der Landtagswahl analysieren helfen – auch Strukturen, Arbeitsweisen, die Entwicklung von Mitgliederzahlen und Finanzen oder die Parteikommunikation seien Anknüpfungspunkte, beschreibt Görgen. Doch konkreter will er nicht werden – denn: Jetzt müssen erst einmal Vorschläge gesammelt und diskutiert werden.

„Wir müssen uns, wie jedes Unternehmen auch, laufend hinterfragen, reflektieren und sind im Vorstand entschlossen, auch mutige Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.“

Landesschatzmeister Winfried Görgen

Mit ersten Ergebnissen aus den Interviews mit den Kreisvorsitzenden sei Mitte August zu rechnen. Auf dieser Grundlage sollen sich die nächsten Schritte und Prioritäten ergeben. Parallel ist außerdem eine Befragung aller rund 36.000 Mitglieder im Land in Vorbereitung.

„Wir müssen uns, wie jedes Unternehmen auch, laufend hinterfragen, reflektieren und sind im Vorstand entschlossen, auch mutige Schlussfolgerungen daraus zu ziehen“, betont Winfried Görgen. Dass sich etwas ändern muss, das dürfte feststehen: Die CDU Rheinland-Pfalz verliert, wenn auch moderat, an Mitgliedern – und an Wählerstimmen. Beides hat Auswirkungen auch auf die finanzielle Ausstattung der Partei. Schon einige Zeit gibt es daher beispielsweise Überlegungen, wie die Kreisverbände stärker miteinander kooperieren und so Synergien nutzen könnten. Eine Abkürzung gehen sozusagen.

Dem neuen Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Jan Zimmer, ist der Aufbruch ein wichtiges Anliegen. Sein persönliches Ziel: „Wir müssen zukunftsgerichtete Strukturen schaffen und rechtzeitig vor der nächsten Landtagswahl kampagnenfähig sein!“

Auch Zimmer setzt dabei ganz auf das Miteinander, die ganze Mannschaft. Es muss ja nicht gleich der Gipfel des Mount Everest sein.

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