Weniger Tests: Falsches Signal!

| Kategorie: Kategorie: Aus der Fraktion | 1 Minute(n) Lesezeit
(c) CDU / Tobias Koch

Ab dem 8. November werden Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz nur noch einmal pro Woche auf das Coronavirus getestet. So sieht es das Bildungsministerium vor. Die Tests sollen montags stattfinden. Die Obfrau der CDU-Landtagsfraktion im Bildungsausschuss, Jenny Groß, kritisiert die Lockerung der Teststrategie in Schulen.

„In Anbetracht steigender Infektionszahlen – gerade jüngere Menschen sind zunehmend betroffen – und der Tatsache, dass sich viele Schülerinnen und Schüler noch nicht impfen lassen können beziehungsweise noch keinen vollständigen Impfschutz haben, schlägt die Landesregierung einen völlig falschen Weg ein. Die Test-Schlagzahl von zwei auf einen Test zu reduzieren, vermittelt den Eindruck, die Pandemie sei überstanden. Dabei können es gerade Kinder sein, die sich unbemerkt infizierten, nicht schwer erkranken, aber das Virus in ihre Familien und ihr Umfeld tragen. Der Landesregierung, allen voran Bildungsministerin Hubig, fehlt die Einsicht, dass dauerhafte Testungen an unseren Schulen im Land dringend notwendig sind, um das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten. Statt weniger sollte sogar öfter als zweimal pro Woche getestet werden“, schlägt Groß vor.
„Deshalb bleiben wir dabei: Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz sollen dreimal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags) getestet werden. Die höhere Testfrequenz bringt Sicherheit für Kinder und Familien, denn diese werden auch geschützt, wenn sie neben der eigenen Impfung zusätzlich wissen, dass ihre Kinder regelmäßig getestet werden.“

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